Samstag, 31. Mai 2014

R.I.P. = Ruhe in Frieden / R.I.P. = Rest in peace


Ist es nicht erstaunlich, kaum stirbt ein Mensch,

da redet jeder von ihm.

 
Man kann da schon sehr betroffen sein.

Nur frage ich mich, warum hat vorher niemand

über ihn/„gesprochen“.

 
Ist das nicht merkwürdig auf diesen Online-Plattformen.

Ich habe beschlossen,

dass ich da nicht mitmache.

Denn ich finde es ziemlich arm,

dass erst über jemanden „gesprochen“ wird

und er dann in aller Munde ist,

wenn er dazu gar nichts mehr sagen kann.

Kollektive Trauer und Betroffenheit ist dann angesagt.

Man wird regelrecht bombardiert.

 
Ist das nicht bedenklich.

Und noch denkenswerter finde ich,

dass ich mich damit mal wieder so überhaupt nicht beliebt mache,

sondern wunderbar anecke.

 
 

Is not it amazing, hardly a person dies,

because everybody talks about him.

 
You can just have to be very concerned.

Only I wonder why no one has previously

about this human "spoken".

 
Is not that strange on these online platforms.

I have decided to

that is not my way and not my wave.

Because I think it's pretty poor,

that only "talked" about someone,

if he can’t say anything.

Collective sadness is announced.

You will be bombarded.

 
Isn’t that alarming.

And even more worrying I find

I therefore once again make me so not popular,

but wonderfully arriving not good.

Gutes Zitat / Good Citation


"Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt,
dass Glück der Schlüssel zum Leben ist.
Als ich zur Schule ging,
fragten sie mich was ich werden will wenn ich groß bin.
Ich schrieb 'glücklich'.
Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden habe,
aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden haben."
John Lennon

 
 
 
"When I was 5 years old, my mother always told me
that happiness was the key to life.
When I went to school,
they asked me what I wanted to be when I grew up.
I wrote down ‘happy’.
They told me I didn’t understand the assignment,
and I told them they didn’t understand life."
John Lennon

Dienstag, 20. Mai 2014

Weniger ist meist Mehr / Less is usually More

Sie unterbrach ihn und sagte,
dass Weniger mehr sei
und dass das meistens so wäre.
Er stutze
und schwieg mitten in seinen Ausführungen.
Er entgegnete, dass er sie sehr hart und konsequent finden würde.
Sie lachte laut los und ließ ihn wissen,
dass sie sich damit eine Menge Zeit sparen würde.
Viel Zeit, die nicht mit unsäglichen Diskussionen
und Missverständnissen durchsetzt sei.
Sie würde nicht viele Worte benötigen,
um sich klar zu artikulieren.
Ob ihm schon einmal aufgefallen sei
wie viel Zeit mit blödsinnigen Diskussionen vertan werden würde.
Das könnte man sich sparen,
wenn man klare kurze und verständliche Anweisungen geben würde.
Der Sinn dessen was Menschen tagein tagaus seit Jahren machen,
sollte sich ihnen erschlossen haben.
Es würde wenig über das Wesentliche gesprochen werden,
sondern mehr über Nichtigkeiten, Unwichtigkeiten.
So, wie oft auch um den heißen Brei rum geredet werden würde.
Viel Tamtam um nichts.
Nicht klar ausgedrückt, ließe das so viel Spielraum für Interpretationen,
was unweigerlich zu Missverständnissen
und alles was dem noch folgen kann, führen kann.
Das zwischen den Zeilen lesen
und der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl,
würde sie absolut unterirdisch für sich werten.
Sie erklärte ihm, dass sie nichts von der sogenannten Diplomatie hält,
die voraussetzen würde, dass sie etwas sagen würde,
was sie nicht so meinen würde.
Das größte Übel sähe sie in dem Umstand,
dass die meisten Menschen nicht meinen was sie sagen
und nicht sagen was sie meinen.
Es wäre ein Highlight Menschen zu treffen,
die klar und verständlich auf den Punkt kommen.
Sie ist überzeugt,
dass die Sprache ein mächtiges Instrument ist,
nur verstehen es wenige dieses Instrument zu bedienen.

Er wurde still und sagte nichts mehr.
Er wurde immer still und stumm,
wenn er ins Nachdenken geriet.

 
Das war vor ein paar Monaten.
In diesen paar Monaten hatte er ganz bewusst
auf genau solche Situationen geachtet.
Unmerklich hat sich sein Verhalten geändert.
Ihr fiel das auf und eines Tages sprach sie ihn darauf an.
Ganz selbstverständlich sagte er ihr das,
was sie ihm vor ein paar Monaten sagte.

 
Sie schauten sich in die Augen und schwiegen.
Ihre Augen blitzten ihn schelmisch an.
Ihm kam der Gedanke,
dass sie ein richtiger Rotzlöffel sei.
Sie fing an zu grinsen.
Als ihm bewusst wurde was er eben sagte,
lachten sie gemeinsam herzhaft los.
Mehr bedurfte es nicht
und er mochte das Weniger welches einfach ein Mehr war.

© Salocin Baron M.

 

 

 

She interrupted him and said ,
that less is more
and that the most it would .
He stop short
and silent in the middle of his speech .
He replied that he would find her very hard and consistently .
She laughed out loud and let him know
that it would save her a lot of time .
A lot of time, not with the unspeakable discussions
was interspersed and misunderstandings.
You would not need many words,
to articulate clearly.
Whether had ever noticed him
how much time would be wasted with stupid discussions.
This could save ,
if you clear short
would give and understand directions .
The sense of what people do day in day out for years,
should have opened them .
There would be little about the essentials ,
but more about trifles , unimportant things spoken.
Would be just as often talked also about the bush rum .
A lot of hoopla about nothing.
Not clearly expressed , could be the so much room for interpretation ,
which inevitably leads to misunderstandings and all the more
can be followed , may result .
The reading between the lines
absolutely worth it underground for herselves.
She told him that she does not believe in the so-called diplomacy,
which would presuppose that she would say something,
what she would not think so.
The greatest evil she saw in the circumstance
that most people do not mean what they say
and do not say what they mean.
It would make a highlight people
the clear and understandable to the point.
She is convinced that the language is a powerful tool,
only know how to use a few of this instrument.

 
He became silent and said nothing more.
He was always quiet and silent,
when he began to think.

 
That was a few months ago.
In these few months he had deliberately
attention to exactly such situations.
Imperceptibly, his behavior has changed.
She noticed that and one day she asked him.
Quite naturally, he told her,
what she told him a few months ago.

 
They looked at each other in silence.
Her eyes flashed at him mischievously.
It occurred to him that she was a real brat.
She began to grin.
When he realized what he just said,
laughed they go together hearty.
Nothing more is needed
and he liked the less that was just a more.

© Salocin Baron M.
 


 

Sonntag, 11. Mai 2014

Nelson Mandela

Er reckte sich und wollte sich umdrehen,
aber irgendwas hinderte ihn daran.
Er blinzelte und öffnete langsam seine Augen.
Sie mussten sich erst an das Tageslicht gewöhnen.
Die Sonne schien durch die große Fensterfront durch die Jalousien.
Er lag in einem sehr großen Bett.
Erst  nahm er Vogelgezwitscher wahr
und dann das riesige Moskitonetz.
Ein Windspiel verursachte angenehme Töne.
Der Traumfänger hing von der Decke herab.
Was hatte er geträumt?
Er konnte sich nicht erinnern.
Dann sah er in ein paar katzengrüne Augen.
Sie strahlte ihn an und fragte ihn wie er geschlafen habe.
Sie lag auf seiner Schulter und seinen Armen
und schaute ihn wohl schon eine Weile an.
So ganz wach war er noch nicht und antwortete,
dass er Sex befreiend finde.
Sie lachte und entgegnete,
dass Freiheit im Kopf stattfinden würde.
Ob er wüsste, dass Nelson Mandela die meiste Zeit seines Lebens
im Gefängnis verbracht hätte.
Er war auf einmal hellwach und absolut irritiert.
Was war das für eine Entgegnung?
Er fragte sie, was denn Nelson Mandela damit zu tun hätte.
Sie erklärte ihm, dass sie der Meinung sei,
dass Nelson Mandela  trotzdem einer der freiesten Menschen gewesen sei.
Er hörte ihr herzhaftes Lachen.
Sie war wirklich die unmöglichste Person,
die er jemals getroffen hatte.
Sie sagte immer Sachen mit denen er gar nicht rechnete.
Ihm ging durch den Kopf,
dass er sie über alles liebte
und gerade ihre Widerborstigkeit so an ihr schätzte.
Obwohl er ihr am liebsten mehrmals am Tag den Hals umdrehen wollte.
Sie wusste das und lachte ihn dann an
und sagte ihm,

dass es sowieso keinen Sinn hätte,
böse auf sie zu sein.
Die meisten Menschen waren von seinem Auftreten so beeindruckt,
dass sie ihm kritiklos nach der Nase redeten.
Er musste laut los lachen.
Sie fand das lustig
und freute sich über seinen freudigen Ausbruch,
schwang sich aus dem Bett und sagte,
dass sie ihn ruft,
wenn das Frühstück fertig ist.
Er döste wieder ein und dachte noch,
dass er Morgen früh einfach "Nelson Mandela" sagen würde.
Darauf freute er sich schon,
denn sie würde es verstehen.


© Salocin Baron M.



He stretched and wanted to turn around,
but something stopped him.
He blinked and slowly opened his eyes.
They had to get used to the daylight.
The sun shone through the large front window through the blinds .
He was in a very large bed.
First he noticed birdsong
and then the huge mosquito net.
A wind chime caused pleasant tones.
The dream catcher hung from the ceiling.
What was he dreaming?
He could not remember.
Then he looked in a couple of cats green eyes.
She beamed at him and asked him how he had slept .
She lay on his shoulder and his arms
and looked at him well for a while to.
So he was not yet fully awake and replied,
that he finds sex liberating.
She laughed and replied,
that liberty would take place in the head.
Whether he knew that Nelson Mandela spent most of his life
would have spent in prison.
He was irritated at once wide awake and absolute.
What was that for a reply?
He asked what Nelson Mandela would have to do with it.
She told him that she was of the opinion
that Nelson Mandela was still one of the freest people.
He heard her hearty laugh.
She really was the most impossible person,
he had ever met.
She always said things which he did not expect.
He went through his head,
that he loved her more than anything
and watching their recalcitrance so appreciated her.
Although he wanted most like to wring her neck several times a day.
She did that and then laughed at him
and told him that it would not make sense anyway,
to be angry at them.
Most people were impressed by his appearance so
that they uncritically talked to him by the nose.
He had to go loud laugh.
She found that funny
and was pleased with his joyous outburst,
swung out of bed and said,
that she calls him,
when breakfast is ready.
He dozed off again and still thought
that he early next morning would simply say "Nelson Mandela".
He chuckled,
because she would understand.

© Salocin Baron M.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Gedanken zu Charakter II / Thoughts on Character II

"Der wahre Charakter eines Menschen
ist erst erkennbar und wahrnehmbar in  Notsituationen."

Sabine Freifrau von Arnim

Diese Wahrnehmung in so einer Situation
könnte man auch eine Offenbarung nennen.
Nicht selten wird man sehr überrascht sein.
Wobei ich anmerken möchte,
dass die Überraschung selten positiver Natur ist.

Sollte sich einem in so einer Situation
die Frage nach dem Wesentlichen,
der Kernessenz des menschlichen Seins
und des gesellschaftlichen Miteinanders stellen,
so lässt sich ziemlich schnell, einfach und leicht feststellen,
dass es sich fast immer um die gleichen Dinge handelt.
Eifersucht, Missgunst, Machtgier, Geld,
nicht vorhandene Hilfsbereitschaft,
fehlende menschliche Qualitäten,
(früher nannte man es auch Tugenden,
heute ist das eher verstaubt und verpönt)
die man als Humanist voraussetzen würde.


Mein persönliches Resümee an dieser Stelle ist,
dass wir in der Wirklichkeit immer noch im Mittelalter leben.
Einzig der technische Fortschritt hat sich weiter entwickelt,
der Mensch an sich leider nicht.
Die Medien, die Art der Propaganda haben sich verändert.

Die Frage wie etwas passieren konnte, erübrigt sich für mich.
Denn betrachtet man es ganzheitlich, dann ist es in sich schlüssig.

Keiner war es, niemand wusste es, alle wollten das so nicht usw....
Die Frage nach der Selbstverantwortung erübrigt sich dann auch.
Diese Frage sollte sich jeder Mensch selbst stellen.


Worüber ich mich bei alledem sehr freue
sind die Denkanstöße, die ich dadurch bekomme.
Die Sichtwinkel, Perspektiven und Betrachtungsweisen
und das Hinterfragen, das Nachdenken, das Überdenken
und das für mich selbst immer wieder auf den Prüfstand zu stellen
und meine Gedanken, mein Handeln,
meine innere Haltung und meinen Charakter
immer wieder zu hinterfragen
und auch immer wieder neu zu betrachten.


Nur ein paar Gedanken zu diesem Thema.
Fortsetzungen folgen...





"The true character of a person
is only apparent and perceptible in emergency situations."
Sabine Freifrau von Arnim

This truth I'm drying in such a situation
could also be called a revelation.
Not infrequently one will be very surprised.
Although I would like to note
that the surprise rarely positive in nature.
Should one in such a situation
the question of the essence,
the core essence of the human being
questions and the social interaction ,
so it's quite fast, find simple and easy,
that it is almost always about the same things.
Jealousy , envy , greed for power , money,
nonexistent helpfulness ,
lack of human qualities ,
(formerly it was called also virtues ,
today this is more dusty and frowned upon )
one would assume as a humanist .


My personal summary at this point is ,
that we still live in the reality of the Middle Ages.
Only the technical progress has evolved ,
man is not to be unfortunately .
The media , the type of propaganda have changed.
The question of how something could happen , needless for me.
Because it is considered holistically , then it is consistent.
None of it was , no one knew it, everyone wanted that so not so ...
The question of self-responsibility become unnecessary as well.
This question everyone should ask themselves.


What I am very pleased with all this
are thought-provoking , I get a result.
The angle of view , perspectives and viewpoints
and the questioning , thinking , rethinking
and to provide that for myself again and again to the test
and my thoughts , my actions ,
my inner attitude and my character
to question again and again
and also to look at again and again.

Just a few thoughts on this subject .
To be continued....

Charakter II / Character II

Der wahre Charakter eines Menschen
ist erst erkennbar und wahrnehmbar in  Notsituationen.
Sabine Freifrau von Arnim
 
 
 
The true character of a human
is only visible and perceptible in emergency situations.
Sabine Freifrau von Arnim

Mittwoch, 7. Mai 2014

Gutes Zitat / Good Citation

Es gibt nur zwei Tage im Jahr,
an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern,
der andere ist morgen.
14. Dalai Lama, Tendzin Gyatsho




There are only two days a year,
where you can do nothing.
One is yesterday,
the other is tomorrow.
14th Dalai Lama, Tenzin Gyatsho

Charakter / Character

Charakter ist eine Frage der inneren Haltung.
Das ist ein Aspekt von vielen.
 
 
Character is a matter of inner attitude.
This is one aspect of many.

Dienstag, 6. Mai 2014

Erkenntnisse IV / Findings IV

Verstehen setzt noch lange kein Verständnis voraus.
Verständnis heißt noch lange nicht Verstehen.
Verstehen und Verständnis
sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
Sabine Freifrau von Arnim




Understanding is still far ahead of any comprehension.
 Comprehension does not mean understanding.
Comprehension and understanding
are two very different pairs of shoes.
Sabine Freifrau von Arnim

Erkenntnisse III / Findings III

Sprüche klopfen ist das Eine.
Tatkräftiges Handeln spricht von allein für sich.
Sabine Freifrau von Arnim


 



Proverbs is the knock One.
Power action speaks of its own.
Sabine Freifrau von Arnim

Erkenntnisse II / Findings II

Aus der Art und Weise des Umgangs miteinander,
ergibt sich die Wertschätzung & die Qualität
der Kommunikation.
Sabine Freifrau von Arnim

 


From the manner of dealing with each other,
results in the appreciation and the quality
of communication.
Sabine Freifrau von Arnim

Erkenntnisse I / Findings I

Heute lebe ich.
Gestern ist vorbei.
Morgen kommt noch.
Sabine Freifrau von Arnim


 



Today I live.
Yesterday is gone.
Tomorrow will come.
Sabine Freifrau von Arnim